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Lösung aus AdManus-Datenbank:
Titel der Lösung:
Schnittstelle zum Versicherungsmathematiker in SAP HCM BAV
Kurzbeschreibung:
Ausnutzung des Standards zur Übermittlung relevanter BAV-Daten an Externe.
Nutzen:
einfache Übermittlung der Daten an den Versicherungsmathematiker
Voraussetzungen:
BAV-Modul
Beschreibung der Lösung:
Über die sog. versicherungsmathematische Schnittstelle wird ein externer Gutachter mit Daten aus der SAP BAV Komponente versorgt. Dort werden z.B. die Beiträge für den Pensionssicherungsverein ermittelt. Je nach Unternehmen sind z.B. alle aktiven Mitarbeiter und unverfallbare Anwartschaften, die einen Anspruch auf Altersversorgung gegenüber einem Unternehmen haben, in der Schnittstelle an den Gutachter zu melden. I.d.R. sind auch alle Leistungsempfänger, die eine Ruhegeldleistung erhalten, zu berücksichtigen.
Als Inventurstichtag gilt i.d.R. der 31.12. eines Kalenderjahres. Teilweise sind abweichend von diesem Stichtag bereits feststehende zukünftige Sachverhalte zu berücksichtigen (z.B. bereits vereinbarte Tariferhöhungen, welche erst nach dem Stichtag zur Anpassung führen).
Grundsätzlich können mehrere Dateien mit unterschiedlichen Satzaufbauten gemeldet werden, um z.B. in einer Datei alle aktiven Mitarbeiter und die unverfallbaren Anwartschaften und in einer anderen Datei alle Ruhegeldempfänger zu melden. Die Satzaufbauten werden normalerweise vom jeweiligen Gutachter vorgegeben. Die Inhalte der Schnittstelle und die jeweilige Datenherkunft werden im Einzelnen in der Darstellung der Satzaufbauten beschrieben.
Eine Schnittstelle an das interne Finanzcontrolling eines Unternehmens ist ebenfalls denkbar.
Die jährlich zu übermittelnden Daten der mySAP Komponente BAV an einen beauftragten Versicherungsmathematiker können komplett mit Hilfe von Standardmitteln in SAP abgebildet werden.
Vorgehensweise:
1. Abstimmung / Definition der Schnittstellendaten nach Vorgabe des Versicherungsmathematikers
2. Standardcustomizing zum Einrichten des Verarbeitungstypen für die Datenermittlung
3. Definition der Schnittstellendaten im System (Anlegen einer DDIC-Struktur)
4. Programmierung zusätzlicher, über den Standard hinausgehender Daten durch Einsatz von User Exits
5. Konvertierung der Felder in das Datenträgerformat durch Einsatz von User Exits
6. Anpassung des Begleitschreibens in SAPScript
Sie sind an dieser Lösung interessiert? Dann treten Sie mit der iProCon GmbH in Kontakt und schreiben Sie an kontakt@iprocon.de.
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