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Lösung aus AdManus-Datenbank:

Titel der Lösung:

Erweiterte Hochrechnung mit der Personalkostenplanung (einschl. Excel-Schnittstelle)

Kurzbeschreibung:

Kombiszenario der einzelnen Standardszenarien der Personalkostenplanung.

Nutzen:

Planung gemäß den Anforderungen des Unternehmens
Vereinheitlichung der Kostenbestandteile durch Abbildung der Lohnarten auf Lohnbestandteile (IT 1015)
dadurch Soll/Ist Analyse im HR möglich
Excel-Schnittstelle zur dezentralen Detailplanung möglich (sehr komplex)

Voraussetzungen:

Release = 4.6C, Einsatz des Organisationsmanagements

Beschreibung der Lösung:

Standard (nicht zu gebrauchen): SAP bietet drei verschiedene Szenarien der Personalkostenrechnung an. Bei der Berechnung auf Grundlage der Basisbezüge werden die besetzten Planstellen über den Infotyp 0008 „Basisbezüge“ und die vakanten über den Infotyp 1015 „Kostenplanung“ bewertet. Diese Berechnung berücksichtigt zwar die zukünftige Entwicklung, wichtige Kostenbestandteile wie beispielsweise die AG-Anteile für die Sozialversicherung fehlen jedoch. Eine Personalkostenrechnung auf Basis der „Abrechnungsergebnisse“ kommt dieser Einschränkung entgegen, sie ist jedoch rein vergangenheitsorientiert und sehr laufzeitintensiv. Schließlich gibt es die Berechnung auf Basis der Soll-Bezüge. Hier werden die Lohnbestandteile allein aus dem Infotyp 1015 „Kostenplanung“ gelesen, so dass zwar die Zukunftssicht, jedoch keine korrekte Ermittlung der Soll-Bezüge gewährleistet wird.
Da es offensichtlich kein optimales Szenario gibt, bietet sich der User-Exit an, der es erlaubt, eine beliebige Kombination der drei Szenarien zu entwickeln.
Kombiszenario: Soll dabei z.B. die Annahme gelten, dass das Szenario auf Basis der Abrechnungsergebnisse identisch/vergleichbar mit dem Szenario auf Basis der Soll-Bezüge sein soll, müssen die detaillierten Lohnarten aus den Abrechnungsergebnissen auf die viel gröbere Ebene der Lohnbestandteile (IT 1015) umgesetzt werden.
Hier bietet sich folgende Erweiterung an (eigener ABAP): Der Infotyp 1015 „Kostenplanung“ ist an den Stellen zu erzeugen, indem die Mitarbeiter je Stelle selektiert werden. Danach sind die Abrechnungsergebnisse dieser Mitarbeiter zu lesen, wobei die Lohnarten über eine eigene Verarbeitungsklasse in Lohnbestandteile umgewandelt werden. Die über die Mittelwertbildung berechneten Lohnbestandteile werden nun pro Stelle als Infotyp 1015 abgespeichert.
Kombiszenario: Eine Vereinheitlichung der Kostenbestandteile ist auch erforderlich, wenn die erstellte Personalkostenplanung mit den Ist-Ergebnissen in einer monatlichen Soll/Ist-Abweichungsanalyse verglichen werden soll. Hier bietet es sich an, für die Planung Ist-Daten (sofern vorhanden) zu verwenden und für den Rest eine qualifizierte Schätzung auf Basis der am Mitarbeiter gespeicherten Daten durchzuführen. D.h., die Abrechnungsergebnisse ersetzen die Hochrechnung.
Analyse Soll/Ist Abweichung: Wenn man nach jeder Gehaltsabrechnung diese Kombination wiederholt und neben die vorhergehende Personalkostenplanung legt, können die Abweichungen analysiert werden.
Dezentrale Planung im Standard: Falls das Unternehmen beabsichtigt, die Planungen dezentral, beispielsweise von den Bereichsleitern durchführen zu lassen, kann mit mehreren Planungsgruppen gearbeitet werden, die jeweils durch ein Passwort geschützt sind.
Planung von weiteren Größen neben Personalkosten: Sind die Planungen mit weiteren Größen wie Umsatz oder Deckungsbeitrag anzureichern, ist es notwendig, ein weiteres Planungstool, z.B. Excel zu integrieren. Dabei wird die Personalkostenplanung von mySAP HR als Daten-Quelle genutzt und über eine Schnittstelle in das Planungstool transferiert.

Sie sind an dieser Lösung interessiert? Dann treten Sie mit der iProCon GmbH in Kontakt und schreiben Sie an kontakt@iprocon.de.

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