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Lösung aus AdManus-Datenbank:
Titel der Lösung:
Abbildung von Lebensarbeitszeitkonten
Kurzbeschreibung:
Komplette Lösung zu Lebensarbeitszeitkonten in Zeitwirtschaft, Abrechnung und Auswertung unter Berücksichtigung von Verzinsungen, Ausnahme- und Störfällen sowie gesetzlichen Regelungen zu Wertguthaben.
Nutzen:
Das komplexe Thema wird durchgängig und soweit möglich automatisiert abgebildet. Service/Information für den Mitarbeiter. Effizientes Controlling-Instrument für die Führungskraft.
Voraussetzungen:
Abrechnung (Zeitwirtschaft)
Beschreibung der Lösung:
Möglich ist u.a. die Abbildung eines 3-Kontenmodells. Dabei bildet ein monatlich geführtes Gleitzeitkonto die Basis. Am Monatsende wird ein Teil des Gleitzeitkontos in ein Jahreskonto umgebucht. Am Jahresende ist dann zu entscheiden, welcher Anteil der im Jahreskonto angesammelten Zeiten ausbezahlt und welcher Anteil in das Lebensarbeitszeitkonto übertragen wird. Das Lebensarbeitszeitkonto wird aufgebaut, indem die Zeiten des Jahreskontos über eine Saldenumbuchung oder eine Kontingentkorrektur in eine Zeitlohnart „Lebensarbeitszeitkonto“ übertragen werden. Sie steht dann der Entgeltabrechnung zur monetären Bewertung zur Verfügung. Die Verzinsung erfolgt automatisch in der Entgeltabrechnung. Mit dem aktuellen Stundensatz kann die Entgeltabrechnung stets den Wert des Kontos in Stunden oder Tagen ausweisen. Entnahmen sind zum jeweils aktuellen Stundensatz möglich. Die Entnahme in Zeit erfolgt z.B. über eine eigene Abwesenheitsart „Entnahme Lebensarbeitszeit“, die ebenfalls über die gleiche Zeitlohnart in die Entgeltabrechnung übertragen wird. Die Entnahme in Geld ist zunächst noch einfacher über die Erfassung einer speziellen Lohnart im Infotyp 0015 möglich. Bei deutschem Recht führt dies aber zu einem entsprechenden Aufwand in der Behandlung des Störfalls. Dabei gibt die Verlautbarung der Spitzenverbände die Zahl von 250 Stunden als Grenze eines „störfallrelevanten“ Langzeitkontos an. Bei solch einer Auszahlung sind rückwirkend SV-Lüfte seit Entstehung des Langzeitkontos zu berücksichtigen. Um diese Besonderheiten abzubilden, werden mehrere Wertguthaben (abgebildet durch Lohnarten) geführt, um so die SV-Lüfte für Störfälle zu ermitteln. Um unter Umständen ein steuerndes Eingreifen zu ermöglichen, sollten den Führungskräften bzw. Personalreferenten entsprechende Berichte als Online-Auswertung über den Manager’s Desktop bereitgestellt werden. Außerdem ist es sinnvoll, den Mitarbeitern den aktuellen Stand und die Entwicklung des Langzeitkontos z.B. über ein (kundeneigenes) ESS mitzuteilen. Zusammenfassend sind in der Lösung berücksichtigt:
Customizing Zeitwirtschaft
Customizing Abrechnung, insbes. mit Wertguthaben und Störfällen
Auswertungen (insbes. in MDT und ESS)
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